Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte, liebe Schüler*innen,

ab dem 19.04.2021 wird der Unterricht für alle Jahrgänge wieder als Wechselunterricht in halber Klassenstärke stattfinden. Die Aufteilung der Klassen in Gruppe A und B bleibt genauso, wie es bereits vor den Osterferien eingeteilt war. Der Unterricht findet wieder im täglichen Wechsel statt. Die Gruppe A hat entsprechend in der kommenden Woche montags, mittwochs und freitags Unterricht, die Gruppe B dienstags und donnertags. In der Folgewoche ist das jeweils umgekehrt.

An den Nicht-Präsenz-Tagen werden unsere Schüler*innen vorrangig über Itslearnig auf Basis des Stundenplanes des jeweilgen Tages mit Aufgaben versorgt.

Wichtig und neu ist die Testpflicht an Schulen in Nordrhein-Westfalen. Sie gilt seit dem 12. April und bedeutet, dass die Teilnahme an wöchentlich zwei Tests zur Voraussetzung für den Aufenthalt in der Schule gemacht wird. Auch die Teilnahme an der pädagogischen Betreuung setzt die Teilnahme an wöchentlich zwei Coronaselbsttests voraus. Als Schulleiterin schließe ich Personen, die nicht getestet sind, vom Schulbetrieb (in Form des Präsenzbetriebes bzw. der pädagogischen Betreuung) aus. Natürlich bleibt in diesem Zusammenhang Sie als Eltern und Erziehungsberechtigte in der Verrantwortung für den regelmäßigen Schulbesuch ihres Kindes (§ 41 Absatz 1 Satz 2 Schulgesetz NRW) zu sorgen. Nicht getestete Schülerinnen und Schüler haben an den betroffenen Tagen keinen Anspruch auf ein individuelles Angebot des Distanzunterrichts.
Wer einen höchstens 48 Stunden alten Negativtest einer anerkannten Teststelle vorlegt, zum Beispiel eines Testzentrums des öffentlichen Gesundheitsdienstes, muss nicht am Selbsttest teilnehmen.
Eine Ausnahme von der Testpflicht gilt für die Tage der schulischen Abschlussprüfungen (ZP 10). Auch nicht getestete Schülerinnen und Schüler dürfen wegen der besonderen Bedeutung daran teilnehmen. Deren Prüfungen werden aber räumlich getrennt von den Prüfungen getesteter Schülerinnen und Schüler durchgeführt.

Im Fall eines positiven Testergebnisses wird folgendermaßen verfahren:
Personen mit positivem Testergebnis werden auf ihre Rechtspflichten zum Umgang mit einem positiven Coronaselbsttest hingewiesen. Die betroffene Person muss von der Teilnahme am (Präsenz-)Schulbetrieb bzw. der Notbetreuung ausgeschlossen werden. Sie muss sich in der Folge in einem Testzentrum oder bei der Hausärztin oder dem Hausarzt unverzüglich einem PCR-Test unterziehen und kann erst nach Vorlage eines negativen Ergebnisses wieder am Schulbetrieb teilnehmen.
Die Schule gewährleistet – soweit erforderlich – die Aufsicht über die in der Schule positiv getesteten Schülerinnen und Schüler, bis die Eltern sie dort abholen oder von einer beauftragten Person abholen lassen.
Darüber hinaus erfolgt bei einer positiven Corona-Testung in der Schule eine Meldung an das zuständige Gesundheitsamt. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales hat jetzt ausdrücklich klargestellt, dass diese Pflicht aus § 6 in Verbindung mit § 8 Abs. 1 Nr. 7 Infektionsschutzgesetz abzuleiten ist.

Wir hoffen, trotz aller widrigen Umstände, auf einen möglichst reibungslosen Verlauf des Wechselunterrichts.

Mit freundlichen Grüßen
Andreas Schauerte
(Sekundarschuldirektor)