Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte, liebe Schüler*innen,

nach der Feststellung des Robert-Koch-Institutes hat der Hochsauerlandkreis mit dem 10.05.2021 an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen den Inzidenzwert von 165 unterschritten. Demnach tritt die Außerkraftsetzung der Untersagung der Durchführung von Präsenzunterricht vor Ort gemäß § 28b Absatz 3 Satz 6 IfSG ab dem 12.05.2021 (übernächster Tag nach dem 10.05.2021) um 0.00 Uhr in Kraft. Die Regelungen zu dem dann zulässigen Wechselunterricht und der Notbetreuung ergeben sich aus der Coronabetreuungsverordnung, wonach die Außerkraftsetzung im Bereich der schulischen Gemeinschaftseinrichtungen nach § 1 Absatz 14 der Coronabetreuungsverordnung am folgenden Montag, hier also dem 17.05.2021 wirksam wird.

Das bedeutet für uns, dass ab dem 17.05.2021 der Unterricht für alle Jahrgänge wieder als Wechselunterricht in halber Klassenstärke stattfindet. Die Aufteilung der Klassen in Gruppe A und B bleibt genauso, wie es in der zweiten Woche nach den Osterferien eingeteilt war. Der Unterricht findet wieder im täglichen Wechsel statt. Die Gruppe A hat entsprechend in der kommenden Woche montags, mittwochs und freitags Unterricht, die Gruppe B dienstags und donnertags. In der Folgewoche ist das jeweils umgekehrt. Die Klassenlehrer*innen werden allen Schüler*innen die Stundenpläne zukommen lassen.

An den Nicht-Präsenz-Tagen werden unsere Schüler*innen vorrangig über Itslearnig auf Basis des Stundenplanes des jeweilgen Tages mit Aufgaben versorgt.

Weiterhin gilt, dass die Teilnahme an wöchentlich zwei Coronaselbsttests zur Voraussetzung für den Aufenthalt in der Schule gemacht wird. Auch die Teilnahme an der pädagogischen Betreuung setzt die Teilnahme an wöchentlich zwei Tests voraus. Als Schulleiter schließe ich Personen, die nicht getestet sind, vom Schulbetrieb (in Form des Präsenzbetriebes bzw. der pädagogischen Betreuung) aus. Natürlich bleiben in diesem Zusammenhang Sie als Eltern und Erziehungsberechtigte in der Verantwortung für den regelmäßigen Schulbesuch ihres Kindes (§ 41 Absatz 1 Satz 2 Schulgesetz NRW) zu sorgen. Nicht getestete Schülerinnen und Schüler haben an den betroffenen Tagen keinen Anspruch auf ein individuelles Angebot des Distanzunterrichts.
Wer einen gültigen Negativtest einer anerkannten Teststelle vorlegt, zum Beispiel eines Testzentrums des öffentlichen Gesundheitsdienstes, muss nicht am Selbsttest teilnehmen.
Eine Ausnahme von der Testpflicht gilt für die Tage der schulischen Abschlussprüfungen (ZP 10). Auch nicht getestete Schülerinnen und Schüler dürfen wegen der besonderen Bedeutung daran teilnehmen. Deren Prüfungen werden aber räumlich getrennt von den Prüfungen getesteter Schülerinnen und Schüler durchgeführt.

Im Fall eines positiven Testergebnisses wird folgendermaßen verfahren:
Personen mit positivem Testergebnis werden auf ihre Rechtspflichten zum Umgang mit einem positiven Coronaselbsttest hingewiesen. Die betroffene Person muss von der Teilnahme am (Präsenz-)Schulbetrieb bzw. der Notbetreuung ausgeschlossen werden. Sie muss sich in der Folge in einem Testzentrum oder bei der Hausärztin oder dem Hausarzt unverzüglich einem PCR-Test unterziehen und kann erst nach Vorlage eines negativen Ergebnisses wieder am Schulbetrieb teilnehmen.
Die Schule gewährleistet – soweit erforderlich – die Aufsicht über die in der Schule positiv getesteten Schülerinnen und Schüler, bis die Eltern sie dort abholen oder von einer beauftragten Person abholen lassen.
Darüber hinaus erfolgt bei einer positiven Corona-Testung in der Schule eine Meldung an das zuständige Gesundheitsamt. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales hat ausdrücklich klargestellt, dass diese Pflicht aus § 6 in Verbindung mit § 8 Abs. 1 Nr. 7 Infektionsschutzgesetz abzuleiten ist.

Erneut hoffen wir, trotz aller widrigen Umstände, auf einen möglichst längerfristigen, reibungslosen Verlauf des Wechselunterrichts.

Mit freundlichen Grüßen
Andreas Schauerte
(Sekundarschuldirektor)