Die letzten Wochen haben Schüler*innen und Lehrer*innen ziemlich viel abverlangt – und tun es noch. Denn aktuell stehen die Beschulung des 10. Jahrgangs, die Online-Betreuung der Schüler*innen und die Planung des rollierenden Wiedereinstiegs der Jahrgänge 5 bis 9 auf dem Stundenplan.

Doch während sich die Lehrer*innen um die Organisation, das Homeschooling und die Beschulung der 10er kümmerten, gab und gibt es zwei Bereiche, die sich durch weiteres Engagement und hohe Kreativität auszeichnen: Die „Mund-Nasen-Schutz-Crew“ und Notbetreuung.

(Ra)tada – 650 Mund-Nasen-Schutz-Masken sind da

Tag für Tag treffen sich zahlreiche Lehrer*innen, Sozialarbeiter*innen und auch die Sekretärin der AWS, um gemeinsam rund 650 Mund-Nasen-Schutz-Masken für die gesamte Schülerschaft zu nähen.

Bügeln, schneiden, nähen, bügeln, falten, nähen – so der Vorgang zur Herstellung. Bunt, einfarbig – alles ist dabei. Dank der durchdachten Organisation benötigt das engagierte Team durchschnittlich 10 Minuten je Alltagsmaske. Alle notwendigen Stoffe stammen aus verschiedenen Spenden des Kollegiums – der Förderverein der AWS sponserte die benötigten Gummibänder. So sind bisher 500 Alltagsmasken entstanden – 150 sind noch in der Verarbeitung.

Während der 10er Jahrgang seine Masken bereits erhalten hat, werden die einzelnen Klassensätze am Montag und Dienstag unter den weiteren Schüler*innen verteilt.

Die AWS bedankt sich für dieses außergewöhnliche Engagement bei der Crew, die überwiegend aus den Kolleg*innen besteht, die aufgrund ihrer Zugehörigkeit zur Risikogruppe zwar im Homeschooling agieren, jedoch im Präsenzunterricht nicht unterrichten können.

Notbetreuung startet kreative Projekte

Auch die Notbetreuung für die Jahrgänge 5 und 6 zeigte sich engagiert – vor allem aber kreativ.

So wurden unter anderem Ruhrstones kreiert, ein Regenbogen im „Alles wird gut“ – Stil für die Nachbarschaft am Fenster angebracht und ein Miniatur-Fotografie-Projekt durchgeführt.

Die Ruhrstones werden, wie der Name schon verrät, natürlich auch beim nächsten Spaziergang an der Ruhr ausgelegt.
Der Regenbogen soll der Seniorenwohnanlage Altes Wasserwerk im Binnerfeld ein Lächeln aufs Gesicht zaubern und die Fotoserie wird im Foyer der Schule ausgestellt.

Alles in Allem auch trotz schwieriger Corona-Zeiten gelungene Aktionen, die den Zusammenhalt der Agnes-Wenke-Sekundarschule widerspiegeln.

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