In diesem Jahr hat die Schulsozialarbeit der Agnes-Wenke-Schule für die
Schülerinnen und Schüler ein Herbstferienprogramm realisiert.
Dies wurde vom Ministerium für Schule und Bildung des Landes NRW gefördert.
Im Rahmen des Programms „Extra-Zeit zum Lernen“ sollen individuelle
Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Schülerinnen und Schüler ausgeglichen
werden. Ferner dient es nicht nur dem Aufholen schulischer Rückstände,
sondern auch der sozialen Begegnungen und entgangenen Aktivitäten im
Freizeitbereich.
Dazu wurden in der ersten Ferienwoche fünf eintägige Veranstaltungen
umgesetzt, für die sich die Kinder und Jugendlichen kostenlos anmelden
konnten.
Am Montag begann die Woche mit einem Graffiti-Workshop unter der Leitung
von Marcel Veneman. Nach einer kurzen theoretischen Einführung bekamen die
Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, sich mit Sprühdosen an einer
großen Wandfläche in Neheim nahe des Bahnhofs auszuprobieren. Dabei wurde
vor allem ihr räumliches Denken, das Farbverständnis und die Entwicklung des
künstlerischen Selbst gefördert.

Dienstag und Mittwoch standen Judo und Selbstverteidigung auf dem Plan.
Beide Tage wurden von dem erfahrenen Judo-Trainer Mariusz Domoradzki vom
TV Neheim 1884 e.V. angeleitet. Nach einer Aufwärmphase und verschiedenen
Teamspielen wurden praktische Übungen der Kampfsportart Judo durchgeführt.
Während des Trainings wurde besonders Wert auf den Aspekt der
Selbstverteidigung gelegt. Bei diesem Angebot konnten die Schülerinnen und
Schüler vor allem ihre motorischen und sozialen Fähigkeiten ausbauen.


Am Donnerstag ging es ins Deutsche Fußballmuseum in Dortmund. Dort
erwartete die Gruppe eine interessante und spannende Führung durch die
Geschichte des Fußballs. Anschließend durften die Teilnehmenden auf dem
museumsinternen Soccer Court ihre fußballerischen Qualitäten unter Beweis
stellen.


Am letzten Tag des Herbstferienprogramms wurde das Freizeitbad Nass besucht.
Sport und Spaß kamen hier nicht zu kurz. Die Schülerinnen und Schüler konnten
sich im Schwimmbecken, auf der Rutsche und im Erlebnisbecken mit
Strömungskanal auspowern.

Insgesamt war das Herbstferienprogramm ein voller Erfolg. Alle freuten sich über
die abwechslungsreichen Freizeitaktivitäten und waren sich einig: Es ist toll, dass
solche gemeinsamen Erlebnisse nach der langen Zeit der Einschränkungen
wieder möglich sind.